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Die Maschine ... dein Flugzeug ... Da ist nur das Neueste und Beste und Teuerste gut genug ???

Das ist auch für die Wettbewerbsfliegerei nicht ganz richtig. Bei den Einsteigerwettbewerben bist du in der Regel mit dem, was dir dein Verein zu bieten hat, gut dabei. Eine LS4 oder eine Libelle oder eine ASW19 sind völlig ausreichend, um dir in der Clubklasse die ersten Wettbewerbssporen zu verdienen.

Wenn dich der Ehrgeiz weiter treibt - zu größeren Wettbewerben -, dann musst du investieren.

Ich wage nicht, dir hier einen Ratschlag zu geben. Dein Ehrgeiz, deine Klassenwahl, dein Geldbeutel bestimmen die Spannweite und das Alter und die Leistung deiner Kiste. Natürlich: Wenn du zur Nationalmannschaft gehörst oder gehören willst, wirst du das Beste vom Besten an Material brauchen.

 

Wenn du heutzutage einen Wettbewerb fliegen willst, kommst du um ein elektronisches Navigationssystem nicht drum rum.

Alleine schon die Aufgabe, bei 2000 m Basis der Kumuluswolken eine Abfluglinie unter 1500 m möglichst genau zu unterfliegen, ohne Höhe zu verschenken, auch noch mit einer Grundgeschwindigkeit unter 150 km/h, ist ohne eine solche Hilfe fast nicht möglich.

Die Orientierung auf Kurs wird mit einem solchen System so stark vereinfacht, dass du dich wirklich auf flugwegtaktische Dinge konzentrieren kannst. Mit einem solchen System ist das knappe Umrunden eines Wendepunkts ein Klacks.

Bestimmte Aufgabentypen (AAT, MAT) sind ohne eine solche Hilfe im Einsitzer kaum erfolgreich zu bewältigen.

Natürlich: Auch die Handhabung dieser Geräte will gekonnt sein. Und natürlich: Die Hilfe dieser Geräte gerät zum Disaster, wenn sie falsche Daten enthalten.

Aber das lässt sich lernen und die richtigen Daten bekommt man in der Regel vom Ausrichter.

Man tut man gut daran, genau diese Daten zu verwenden, die der Ausichter liefert. Nur die sind verbindlich, auch wenn da objektiv Fehler drin sind. Du kannst nur VOR dem Eröffnungsbriefing darauf aufmerksam machen. Danach wird mit den Fehlern geflogen.

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Früher waren Wettbewerbe recht abenteuerlich, weil An- und Abflug durch Beobachtung (Startlinie, Fernglas) und die Wenden mit Fotos beurkundet wurden. Da gab es endlos Anlass zu Streit und Misstrauen.

Aus heutiger Sicht ist das Steinzeit.

Du musst im Wettbewerb einen IGC-zugelassenen Logger mitführen, der deine Flugbewegungen aufzeichnet. Du musst nach dem Wettbewerbsflug den ganzen Logger oder das Speichermedium nach dem Wettbewerbstag der Wettbewerbsleitung abliefern, die die Daten ausliest und interpretiert. Dabei wird, meist unterstützt von schlauen Programmen, festgestellt, ob du alle Randbedingungen des Fluges (Abflug NACH Öffnung der Linie, Abflug NICHT SCHNELLER als vorgegeben, Abflug NICHT HÖHER als vorgegeben, alle Wenden korrekt umrundet, Ziellinie korrekt überflogen, eventuell DAA- oder SAA-Zeitfenster eingehalten) erfüllt hast. Wenn dein Flug die Bedingungen nicht erfüllt, bekommst du Strafpunkte oder - das ist dann bitter - dein Flug wird "genullt" (zum Beispiel beim Einflug in verbotene Gebiete).

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Hast du vor, Wettbewerbe zu besuchen, dann solltest du dir überlegen, dir Schonbezüge für dein Flugzeug zuzulegen.

DG im PyjamaWettbewerbsfliegerei ist immer hektisch, geprägt von Zeitnot. Da ist es sehr viel angenehmer und weniger anstrengend, das Flugzeug abends einzupacken und festzuzurren und am nächsten Morgen die Abdeckungen wieder abzuziehen, als abends abzubauen und morgens wieder aufzurüsten. Du findest zwar beim Wettbewerb immer freiwillige Helfer, aber wenn du alleine bist, ein wenig älter, dein Kreuz schonen musst, ohne Mannschaft wie oft die MoSe-Piloten, dann sind Schonbezüge schon eine Erleichterung.

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