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Unter dem Mt. BlancFliegen im Gebirge bringt für uns Flachländer deshalb so viel Stress mit sich, weil wir keine Routine im Umgang mit den Tücken des Gebirges haben.

Junge Piloten, die bei Alpenvereinen groß werden, sind mit diesen Gefahrenmomenten vertraut. Sie haben das „mit der segelfliege­rischen Muttermilch“ aufgesogen und deshalb kaum Stress damit.

Wir Flachländer müssen uns diese Routine erst aneignen, und wir laufen Gefahr, bei wenigen Stunden Alpenflug pro Jahr, diese Routine von Saison zu Saison schon wieder zu verlieren.

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Sauerstoff ist notwendig zur Atmung, kann jedoch im Extremfall auch zur Gefahr werden.

Ab 15-1800 m NN fällt die Sauerstoffkonzentration im Blut auch bei gesunden, ans Flachland adaptierten Menschen messbar ab.

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Die Kälte bei der Gebirgsfliegerei, insbesondere bei der Wellenfliegerei, birgt große Risiken, die man nicht leichtfertig abtun darf.

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In den Bergen kann es auch an Tagen ohne auffälligen Wind schon alleine durch die Thermik turbulent sein. Mit deutlichem Wind ist es dann aber ganz sicher turbulent. Und das ist schon etwas anderes als ein holpriger Tag im Flachland. Du solltest dich wirklich gut anschnallen, sonst könnte deine Sonnenbrille an der Haube oder zusammen mit der Haube zu Bruch gehen - mit dem Gesicht noch dran!

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Harte Inversionen in den Bergen sind oft nicht deutlich sichtbar, aber (fast) immer durch Turbulenz spürbar. In der freien Atmosphäre ist das unbequem, aber selten gefährlich. Wenn die Inversionen aber in Grathöhe liegen und du über den Grat drüber musst, dann wird brenzlich. Da, so nahe an den Steinen, kannst du die manchmal überfallartige Turbulenz im Steigen der letzten Meter nicht gut gebrauchen.

Achte auf die Fahrt und auf genügend Abstand zum Fels. Kreisen vor dem Grat in solchen Situationen ist nicht geraten.

 

Zumindest in Südfrankreich ballen sich in der Flugsaison (vor/um Ostern und in den Sommerferien) sehr viele Flugzeuge auf einem relativ engen Raum von 150 km in Ost-West-Richtung und 200 km in Nord-Süd-Ausdehnung. Ein Überschlag (ohne die Einheimischen) : Vinon 50 Maschinen, St. Auban 50 Maschinen, Puimoisson 50 Maschinen, Sisteron 50 Maschinen, Serres 50 Maschinen, Gap 30 Maschinen, St. Crepin 20 Maschinen, La Motte du Caire 30 Maschinen. Summa summarum : 330 Flugzeuge.

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Das Gebirge wird gerne beflogen, nicht nur von uns Segelfliegern, auch von Gleitschirmflieger, Drachenfliegern, Ultralightsegelflugzeugen (SWIFT) und auch von Motorfliegern.

Du musst dir klar machen, dass nicht alle Luftraumnutzer die gleichen Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten haben, andere Luftraumnutzer zu sehen, und dass nicht alle Luftraumnutzer mit den gleichen Geschwindigkeiten durch die Gegend fliegen.

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