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.... verdanken ihre Entstehung der Erkenntnis, dass es in vielen unserer Vereine eine Lücke gibt in der Weiterbildung junger Piloten nach dem Scheinerwerb.

 

Die Fluglehrer sind nicht mehr primär zuständig, kümmern sich um die nächste Generation Anfänger, und die frischgekürten Scheinpiloten müssen auf sich allein gestellt weiterkommen.

Horst RuppMein Verein ist - streng zufällig - die FSVO Reinheim, aber die Kommentare, die ich erhalte, bestätigen, dass es leider in vielen Vereinen so ist.

Ich (Horst Rupp) bin der Meinung, wenn wir älteren Segelflieger unseren Sport für Neulinge und Nachwuchs attraktiv erhalten wollen, dürfen wir die Mitgliedern, die gerade in ihrer neugierigsten, wissbegierigsten,  experimentierwütigsten Phase sind, auch in der Phase der größten Gefährdung, nicht alleine wursteln lassen.

Wir müssen sie an der Hand nehmen und ihnen all das zeigen, was das Segelfliegen - nach dem ersten handwerklichen Teil bis zum Schein - ausmacht, ihnen unsere alte Begeisterung und stete Neugier weitergeben.

Wir müssen verhindern, dass junge Talente Zeit verlieren und sich jeden einzelnen Kniff und Trick, jedes Wissensdetail mühsam erarbeiten und erfliegen, wie wir es zum größten Teil tun mussten. Es muss unser Anliegen sein, junge Piloten große Leistungen fliegen zu sehen, zu denen wir im gleichen Alter nicht fähig gewesen wären.

Dieser Erkenntnis folgend müssen wir uns gezielt um unseren fliegerischen Nachwuchs kümmern. Eine Herausforderung ist dabei, dass es für diesen "Ausbildungsabschnitt" weder ein Curriculum noch einen erprobten und nachhaltigen didaktischen Ansatz gibt. Sporadische "Leistungsflug"-Seminare lösen das Problem nämlich nicht, auch wenn sie überall beliebt sind.

Als Nahziel will ich mit diesen Seiten zunächst einmal die Sammlung des fachlich zu vermittelnden Inhalts als Basis eines Curriculums beginnen. Am didaktischen Zugang zu diesem Material arbeite ich ebenfalls. Bei uns im Sport wie an anderen Stellen eine mühsame Geschichte ...

Wer in die gleiche Kerbe hauen will, der möge mitarbeiten, denn ich denken, dass daraus durchaus eine vereinsübergreifende Initiative, vielleicht so etwas wie ein abgestimmter "inoffizieller" Ausbildungsabschnitt werden könnte.

Es ist erklärtermaßen NICHT mein Ziel, ein neues Lehrbuch für die Grundlagen des Segelfliegens zu schreiben. Dröge und gute Lehrbücher gibt es genug. Ich will Lust auf mehr machen, bei den frisch gebackenen Scheinpiloten Neugier wecken, ihnen Ansporn geben - und nehme mir deshalb auch Themen und Aspekte vor, die in den Grundlagenbüchern nicht vorkommen (praktische Tipps) oder nicht so abgehandelt werden, wie ich denke, dass es richtig sei. Und ich berühre auch die ganz wichtigen Randthemen (Mode im Cockpit, Pinkeln im Flieger).

Zielgruppe dieser Seite sind natürlich auch alle, die sich für die weiterführenden Themen nach dem Schein interessieren.

Und zuletzt in der Vorrede: Diese WebSite soll auch noch beschwingt zu lesen sein, will nicht unbedingt und immer ganz ernst genommen werden, weil ich mich selbst auch nicht immer ganz ernst nehme.

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