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Abklebung muss sein. Es geht natürlich zuerst um Leistung, aber auch um Geräusche.

Die Spaltabklebung ist nicht so trivial einfach, wie du das vielleicht im ersten Augenblick ansiehst. Spätestens nach einem Flug in Kälte und Turbulenz ist dir klar, was ich meine.

Das Klebeband ist nur bedingt kälte-elastisch. Wenn es am Boden straff und schön den Spalt überdeckt, wird es in der Kälte noch straffer und durch die Turbulenz überdehnt. Es reißt längs und der Abklebeeffekt ist beim Teufel. Du kannst dem entgegen wirken, wenn du immer nur den Spalt abklebst - und nicht zu straff - der durch die Flächendurchbiegung maximal aufgebogen ist. Wenn das Flugzeug auf der rechten Fläche abgelegt wird, sind der rechte untere Spalt und der linke obere Spalt maximal aufgebogen. Die kannst du abkleben. Dann legst du die andere Fläche ab und klebst den linken unteren Spalt und den rechten oberen Spalt ab.

Drücke beim Abkleben das Band ein wenig in den Spalt hinein ( ein kleines U ). Das ist die Sicherheitsreserve gegen die Kältespannung und die Turbulenzspannung.

Je mehr die Spalten in der Turbulenz arbeiten, umso größer ist die Reißgefahr, umso mehr Reserve muss da sein.

Oder : Du kaufst teureres Klebeband (NITTO-Tape). Das ist elastisch genug.

Wenn du auf dem Wettbewerb oder im Urlaub fliegst und lässt dein Flugzeug aufgebaut über Nacht stehen, wirst du erleben, dass nach drei oder vier Tagen auch die bestgeklebten Bänder neu geklebt werden müssen. Ich nehme an, das liegt an der UV-Dauerbestrahlung, die das Band gar nicht mag.

 

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