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Auf www.streckenflug.at habe ich folgende Checkliste gefunden, die ich hier schamlos und mit Respekt für den Autor kopiere :

  • Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?
  • Wo stehen die Hausbärte?
  • Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Hangflugmöglichkeiten?
  • Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren ?
  • Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?
  • Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)
  • Abflugrouten bei Frühstarts?
  • Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?
  • Welche Flugrouten führen während des Tages in Platznähe vorbei?
  • Welche Tal- oder Bergquerungen sind in der Nähe durchzuführen und möglich?
  • Gibt es im Tagesverlauf Abschwächungen im Thermikverlauf?
  • Anflugrouten am Abend?
  • Abendthermik?
  • IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...
  • gefährliche Bereiche (z.B. extreme Abwindgebiete im Anflug, Anflugverfahren Nötsch bei Nordföhn, Landeanflug Serres bei Mistral, Durchflug Col de Faye bei Nordwind ...)
  • Außenlandemöglichkeiten? Gibt es Gebiete, die nicht oder mit viel Respekt anzufliegen sind ?

Ich weiß nicht, wer der Autor ist, deshalb geht mein Dank zunächst mal an Christian.

 

Zum Beginn des Kapitels

 

In den Bergen wirst du ein Phänomen kennen lernen, das es im Flachland nicht (oder besser: nur in ganz ganz abgeschwächter Form) gibt, denn Talwindsysteme sind orographisch bedingt.

Eine gut verständliche aber umfassende Erklärung für dieses Phänomen findest du in Martin Dinges' Buch : Die Entwicklung der Thermik im Gebirge.

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Ich weiß nicht, ob "Hangthermik" ein fest umrissener Begriff ist. Ich verstehe darunter die - an einem der Sonne exponierten Hang, in steter Berührung mit dem Hang, ohne Ablösung - hangnah am Berg hochsteigende Luftmasse. Dieses Luftpolster ist selten sehr dick auftragend, denn wenn es das wäre, würde sich Strömung mit großer Wahrscheinlichkeit vom Hang ablösen und als Bart aufsteigen. Das passiert ja auch sehr oft. Spätestens auf Hangkantenhöhe lösen bei der richtigen Labilität dann Bärte aus.

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Das Ausstecken einer DMSt-Aufgabe stellt dich im Gebirge vor besondere Herausforderungen, insbesondere bei Thermiklagen. Wellenlagen sind hier vergleichsweise einfach zu beherrschen. Wellenaufgaben werden hier nicht diskutiert.

In diesem Kapitel hatte ich schon die Kriterien aufgelistet, nach denen im Flachland Strecken auszusuchen sind. Im Gebirge sind die Kriterien zwar ähnlich, aber nicht gleich. Was eine Rolle spielt, sind

  • dein Können, das, was du dir zutraust
  • der Tagesgang der Wetterentwicklung, der eventuell Wege unmöglich macht
  • die Ausrichtung und Länge der Schenkel deiner Aufgabe in Bezug auf die Orografie, bedeutet eigentlich
  • die Ausrichtung und Länge der Schenkel deiner Aufgabe relativ zum Tagesgang der Sonne und der Thermik
  • die Ausrichtung und Länge der Schenkel deiner Aufgabe relativ zu Windrichtung und -stärke

Um große Streckenzu fliegen, muss man im Gebirge genauso wie im Flachland schnell fliegen. Das geht im Gebirge genauso wie im Flachland durch Geradeausfliegen. Dafür gibt es im Gebirge jedoch oft offenkundigere Möglichkeiten als im Flachland : sonne- und/oder windexponierte Hänge.

Dies macht die letzten Aufzählungspunkte so wichtig.

 

 

Baustelle

 

Zum Beginn des Kapitels

  

Im Hochgebirge ist das Thema "Hangaufwind" viel komplexer.

Aufwind an Hängen entsteht im Gebirge natürlich zunächst einmal genauso wie im Flachland : Wenn der synoptische Wind ein Hindernis trifft, wird es überströmt.

Was die Sache im Gebirge, insbesondere in den niedrigeren Lagen, unübersichtlich macht, das ist der Einfluss der Talwindsysteme. Talwindsysteme und synoptischer Wind können sich verstärken oder gegenseitig aufheben. Der Talwind kann sogar in der Richtung entgegen dem synoptischen Wind wehen und Aufwind an Hängen erzeugen, die im Lee des synoptischen Windes liegen.

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