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Einmal im Jahr, im Winter sinnvollerweise, solltest du dein Instrumentarium prüfen.

Da ist zunächst die Dichtigkeit der Schläuche. Mike Borgelt hat dazu einen umfassenden Artikel geschrieben.

Wenn die Weichmacher aus dem Kunststoff der Instrumentenschläuche entwichen sind, kann man die Schläuche zwar noch mit leichter Gewalt von den Tüllen ziehen, aber man darf dann nicht erwarten, dass sie beim erneuten Draufstecken noch dicht sind. Da müssen neue Schläuche her.

Da meistens die Schläuche, die durch Rumpf von den Druckentnahmen nach vorne gezogen sind, mit einem Verbinder enden, liegt es nahe, von diesem Verbinder an die Verschlauchung im Pilz mit Silikon-Schläuchen zu bewerkstelligen. Silikonschläuche haben den Vorteil, dass sie sich ohne Knick und Abquetschung auch um enge Radien herum legen lassen und auf den Tüllen der Instrumente durch ihre Elastizität gut und dicht sitzen. Allerdings ist Silikon-Schlauch nicht ganz billig.

 

Dann musst du sicherstellen, dass die gesamte elektrische Verschaltung keine Korrosion aufweist. Versilberte Messing-Kontakte sind da ein beliebtes Problem. Die meisten Stromversorgungsprobleme, die ich in meiner LS6-Zeit hatte, waren letztendlich Kontaktprobleme. Da addiert sich Übergangswiderstand zu Übergangswiderstand und am Ende kommen am Funkgerät unter Sendelast nur noch 10 V an und deine Kumpane beschweren sich, dass deine Dröhte nicht geht.

 

Roger Nonnenmacher, Freund und Vereinskamerad, Motorflugwart und genialer Bastler, wollte diesen Artikel schreiben. Seine Krankheit und sein Tod haben das verhindert. Hier ist sein Entwurf, obwohl das Papier sicher noch stark überarbeit wird.

 

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