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Das Gebirge wird gerne beflogen, nicht nur von uns Segelfliegern, auch von Gleitschirmflieger, Drachenfliegern, Ultralightsegelflugzeugen (SWIFT) und auch von Motorfliegern.

Du musst dir klar machen, dass nicht alle Luftraumnutzer die gleichen Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten haben, andere Luftraumnutzer zu sehen, und dass nicht alle Luftraumnutzer mit den gleichen Geschwindigkeiten durch die Gegend fliegen.

Hängedrachenflieger sehen perfekt rundum und nach unten, aber nicht nach oben und nicht nach hinten. Sie fliegen mit maximal 70 km/h, meist viel langsamer und können deshalb sehr eng kreisen. Wenn du hinter einem Drachen herfliegst, kann der in sehr kurzer Zeit umdrehen und dir wieder entgegen kommen. Du muss einen Drachen wie ein festes Hindernis betrachten. Fliege nie in seiner Spur ohne deutlichen Höhenunterschied. Durch den engen Kurvenradius ist ein Drachen im Stande, sehr schnell zu steigen, wenn er den Kern der Thermik festhalten kann, viel schneller als du in deinem Plastikbomber. Also : Auch ein Drachen unter dir kann dir potentiell schnell nahe kommen - und er kann dich dabei nicht sehen - und du ihn auch nicht, weil er unter deinem Rumpfboot vrschwindet. Über einem Drachen zu fliegen ist also nicht ratsam. Fliege nie einem Drachen vor die Nase. Der gute Piloteur hat wenig Ausweichmöglichkeiten außer den Drachen zu "stallen", - und du willst doch nicht, dass er seinen Rettungsschirm ziehen muss.

Wenn mehrere Drachen oder Gleitschiemflieger zusammen sind, hat da oft jeder seinen eigenen Bart im Bart. Dann wird es zu kompliziert für dich als Segelflieger. Außenrum steigt es nicht, aber in den Bart kannst du nicht rein. Da ist es besser aus dem Bart rauszufliegen und eine Etage tiefer wieder einzusteigen. Dann sehen sich auch alle.

Gleitschirmpiloten können im Sitzhängegeschirr ein wenig besser nach oben schauen als die Drachenpiloten, dafür nicht nach hinten und unten. Sie fliegen noch langsamer, 40 km/h ist viel. Ihre Vollkreise drehen sie auf der Stelle. Und sie können in der Thermik dementsprechend schnell steigen. Behandele sie wie feste Hindernisse.

Gleitschirmpiloten können im Liegegeschirr können den Kopf sehr schlecht nach oben drehen. Du musst sie behandeln wie Drachen.

Der letzte Schrei sind Ultralightsegelflugzeugen (SWIFT), Nurflügler mit sitzendem Piloten, die im Schlepp hinter einem Trike gestartet werden. Der winzige Rumpf ist direkt unter der Fläche angeordnet. Der Pilot hat nur sehr eingeschränken Ausblick, weniger als ein Cessna-Pilot. Er sieht nichts nach oben, nichts nach unten, nur zur Seite und nach vorn. Diese Kisten können recht schnell fliegen (150 km/h), trotzdem auch langsam und entsprechend eng kurven.

SWIFTs oder Archäopterixe haben oft schon Flarm, aber der große Teil der Drachen- und Gleitschirmflieger ist noch nicht mit Flarm ausgestattet.

 

Baustelle : Hier fehlen Bilder von diesen Fluggeräten

 

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