Layout wählen
Benutzeranmeldung



Startseite >> ... zum Deutschlandrundflug >> Ausrüstung & Instrumente >> Instrumentenbrett

Nicht nur eine gute Maschine erleichtert das Erfliegen von großen Strecken, auch die weitere Ausrüstung ist entscheidend. Dazu gehört auch ein ergometrisch gestaltetes Instrumentenbrett.

Die Instrumente müssen so angeordnet sein, dass die Augenbewegungen minimal werden können bzw. dass du mit einem Blick mehrere Informationen erfassen kannst. Aus diesem Grund gehören Zeigerinstrumente eigentlich nebeneinander angeordnet. Dann können die Zeigerstellungen beim Drüberhuschen des Blicks als Muster wahrgenommen werden. Diese Muster kann das Gehirn viel besser verarbeiten als konkrete Ablesungen. Wenn ein Zeiger falsch steht, fällt das Muster aus dem Rahmen und sorgt für Adrenalin. Dieser Aufweckmechanismus funktioniert mit geringem Gehirnaufwand, so dass der Rest der CPU-Zeit für kompliziertere Dinge zur Verfügung steht.

Hier haben wir zwei Instrumentenbretter dargestellt.

I-Brett LS6cBeispielhaft und edel: Hier das neue I-Brett von Klaus Tillmann für seine LS6c 18w, schön übersichtlich und klar gegliedert. Der Analogzeigerregel wird hier perfekt entsprochen.

Klaus hat sich ungeheure Mühe gegeben und das I-Brett ist handwerkliche Spitzenklasse. Machen lassen kann man so was nicht. Das ist einfach unbezahlbar.

Absolut umwerfend wird das erst, wenn man es von hinten sieht. Bild1 / Bild2 / Bild3 / Bild4.

Klaus hat nur ein akustisches Vario, das VP6. Navigation macht er ebenfalls mit dem VP6 und mit einem PDA an der Haube (hier nicht zu sehen). Das VP6 hat seine eigene GPS-Quelle. Der PDA hängt am FLARM als GPS-Quelle (hier nicht zu sehen).

 

I-Brett DG800Weniger exklusiv, das I-Brett von Horst in der DG800b. Allerdings konnte bautechnisch (wegen der Raumeinteilung) der Analogzeigerregel nicht entsprochen werden.

Bei der Anordnung der Instrumente bin ich nach der Devise vorgegangen : Was ich am wenigsten brauche, schiebe ich nach unten hinter den Knüppel.

Für das Funkgerät konnte ich auch dieser Regel nicht nachkommen. Es gibt schlichtweg keinen anderen Einbauort in der DG für das lange Gerät. Und tatsächlich ist es ist auch sehr unpraktisch, dauernd um den Knüppel rumgreifen zu müssen, wenn man Frequenzen jongliert, wie z. B. beim Durchfliegen von Restricted Areas in Südfrankreich oder im Wettbewerb.

Ich habe zwei akustische Variometer, das CAI 302, das ich eigentlich immer benutze, und als Rückfallposition mein selbstgebautes Vario mit Rechner, das so aussieht wie ein VP6, aber keins ist.

Das CAI 302 hat seinen eigenen GPS-Empfänger und fungiert auch als Logger. Der selbstgebaute Rechner und der PDA (hier nicht sichtbar an der Haube) bekommen die GPS-Signale aus dem IGC-FLARM mit Logger, das, hier nicht sichtbar, vor dem Pilz auf einem angebauten Winkel sitzt.

Strecken- und Luftraum-Navigation mache ich über den PDA, Endanflugnavigation über den PDA und den selbstgebauten Rechner.

Oben auf dem Knüppel siehst du die Fernbedienung meines selbstgebauten Rechners.

 
Bitte registieren Sie sich oder melden Sie sich an, um einen Kommentar hinzuzufügen.