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Startseite >> Vom Schein ... >> Deine Grundausrüstung >> Sicherheitsausrüstung

Segelfliegen ist kein sicherer Sport wie zum Beispiel Eisstockschießen. Unfälle passieren, oft sind sie vermeidbar, aber sie passieren. Wenn ein Unfall beim Überlandfliegen oder beim Gebirgsfliegen passiert, also nicht am Platz bei Start und Landung, dann ergibt sich eine ernste Situation, wenn Pilot und/oder Passagier zwar den Unfall überleben (Fallschirm oder Crash oder auch nur nach einer Außenlandung !!), aber am gleichen Abend nicht gefunden werden.

Ein Verletzter mit einem offenen Bruch oder einem anderen schweren Trauma, der nicht in die Zivilisation laufen kann und keine weitere Vorsorge getroffen hat, hat eine deutliche Chance, in einer kalten Juni-Nacht im Flachland an Unterkühlung zu sterben, im Gebirge kannst du fast darauf wetten.

NotfallutensilienFür diesen unwahrscheinlichen, aber dann gefährlich ernsten Fall kannst du rational Vorsorge treffen : Du brauchst eine minimale Sicherheitsausrüstung für den Fall einer überlebten Katastrophe. Ein paar Utensilien musst du an der Frau / am Mann tragen, sinnvollerweise auf der Brust am Fallschirmgurt festgemacht :

  • Handy (nicht im Flugzeug, sondern am Mann)
  • Trillerpfeife (das muss eine richtige Schiedsrichterpfeife sein, "ACME Thunderer")
  • Signalpistölchen mit Munition
  • Feuerzeug, damit du ein Feuer machen kannst, um dich zu wärmen oder damit du gefunden wirst (vielleicht musst du dein Flugzeug anzünden – kein Jux, ist schon so geschehen)
  • Stirnlampe / Taschenlampe gegen das Fürchten im Dunkeln
  • Massives Messer zum Gurtschneiden
  • Multiwerkzeug (Leatherman)
  • mehrere Alufolien zum Warmhalten und zum provisorischen Abdecken von Verletzungen
  • Bundeswehr-Erkennungsmarke oder etwas ähnliches, was ein Feuer und/oder biologische Zersetzung überdauert (das hilft dir zwar nicht, aber deinen Angehörigen)
 
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